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Es gibt zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen, die dazu beitragen, dass die Plasmaspende in unseren CSL Plasma Centern auch während der Corona-Krise sicher ist.  Erfahre mehr darüber.

ANTWORTEN AUF OFT GESTELLTE FRAGEN

Findest du hier.

Plasma ist die klare, leicht gelbliche, eiweißhaltige Flüssigkeit, die nach Abtrennung der roten und weißen Blutzellen sowie der Blutplättchen vom menschlichen Blut übrigbleiben. Sie besteht zu 91 Prozent aus Wasser. Darin gelöst sind Eiweiße (Proteine) und Transportstoffe (Nährstoffe, Stoffwechselprodukte, Hormone und Vitamine). Heute können mehr als 120 verschiedene Eiweißstoffe isoliert werden, die oftmals lebenswichtige Funktionen ausüben können.

Grundsätzlich kannst du uns jederzeit ohne Termin besuchen, die Öffnungszeiten deines Centers findest du hier. Gerne kannst du dich aber auch vorab telefonisch anmelden, um evtl. Wartezeiten zu vermeiden.

Bei deinem ersten Besuch im Center hast du dich als Spender registriert. An diesem Tag nehmen wir noch keine Plasmaspende sondern lediglich eine Blutkontrolle ab. Die erste Spende erfolgt dann ca. drei Tage später. Für jede Spende erhältst du dann eine pauschale Aufwandsentschädigung.

Spender müssen zwischen 50 und 150 kg wiegen, die Höchstgrenze für den BMI liegt derzeit bei 40.

In der Regel darf man 60 Mal innerhalb von 12 Monaten spenden. Wenn du dich in Mein.CSLPlasma registriert hast, kannst du immer deine aktuelle Spendenanzahl einsehen und auch, wann du zur nächsten Spende kommen kannst.

Eine Spende dauert in der Regel rund 45 Minuten.

Alle Plasmacenter in Deutschland arbeiten nach denselben gesetzlichen Richtlinien. Daher gelten bestimmte Regeln für Gewicht und Abgabemenge: Spender mit einem Körpergewicht bis maximal 60 kg geben eine Spende von 650 ml ab, Spender mit einem Körpergewicht von 60,1 bis 70 kg spendet 750 ml Blutplasma. Ab einem Körpergewicht von 70,1 kg werden 850 ml Plasma entnommen.

Ja, als Blutspender kannst du zusätzlich auch Plasma spenden. Das ist schonender für den Körper und kann daher viel häufiger als die Blutspende gemacht werden. Es ist eine Pause von sieben Tagen nach der letzten Blutspende einzuhalten, bevor Du zu uns kommen kannst. Ja, wenn du dich als Plasmaspender anmeldest, wird ebenfalls eine Eingangsuntersuchung durchgeführt. Da du aber bereits Blutspendest, wirst Du die Fragen bereits kennen und sehr sicher auch Plasma spenden können.

Unter Plasmaspende findest du alle allgemeinen Infos. Alles Weitere erfährst du direkt im Center.

Wenn du bereits als Spender registriert bist, kannst du bequem online unter Mein.CSLPlasma einen Termin auswählen. Als Neuer Spender nimm bitte telefonisch Kontakt mit deinem Center auf. Die Telefonnummer findest du hier: hier. Ansonsten arbeiten wir daran, dass die Anmeldung bald für alle auch online möglich sein wird!

Vor allem Menschen mit einer geschwächten Immunabwehr benötigen regelmäßig Plasma, da ihr Körper ohne Unterstützung von außen keine Infektionen abwehren kann. Auch Menschen mit Blutgerinnungsstörungen (der so genannten Bluterkrankheit) sind darauf angewiesen, denn Medikamente aus Plasma helfen, Blutungen zu stoppen. Und auch für Leute, die keine schwere Krankheit haben, können diese speziellen Medikamente lebenswichtig sein: So hilft beispielsweise ein Wundkleber, der aus Plasma gewonnen wird, starke Blutungen bei Operationen nach Unfällen zu stillen und das Gewebe wieder zu verschließen. Darüber hinaus kann Plasma auch zur Gewinnung von Impfstoffen, beispielsweise gegen Tollwut eingesetzt werden.

Der Abstand zwischen zwei Spenden beträgt mindestens zwei spendenfreie Tage. Jedoch können unsere Ärzte abhängig von Deinen Blutwerten, auch einen größeren Spendenabstand festlegen damit Dein Körper genug Zeit bekommt, das Eiweiß in Deinem Blut aufzufüllen. Eine genaue Information darüber, wann du wieder spenden darfst, bekommst du jederzeit in Mein.CSLPlasma.

Meist ist am Nachmittag und Abend im Center mehr los. Wenn du es also irgendwie einrichten kannst, empfehlen wir dir, am Vormittag zu uns zu kommen. Ansonsten ist es gut, einen Termin für die Spende zu machen, das erspart dir unnötige Wartezeit. Außerdem ist am Mittwoch und Donnerstag weniger los, als an den anderen Wochentagen.

Nein, im Gegenteil: Du solltet etwas gegessen haben, damit der Blutzuckerspiegel im Körper stabil ist, der Kreislauf gut in Schwung bleibt und du dich wohl fühlst während der Plasmaspende. Außerdem ist es wichtig, dass du schon vor der Spende genug getrunken hast, dies trägt ebenfalls zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Netter Nebeneffekt: Das Blut wird flüssiger und die Spende läuft deutlich schneller. Alkohol ist aber tabu und darf nicht vor der Spende konsumiert werden.