Arbeiten bei CSL Plasma:

Attraktiver Arbeitgeber in zehn deutschen Städten

CSL Plasma Deutschland unterhält Standorte in zehn deutschen Städten und verantwortet hier die Gewinnung, Testung und Lagerung von Humanplasma. Voraussetzung für den reibungslosen Ablauf der hochsensiblen Prozesse sind nicht nur Qualität, Sicherheit und modernste Technik, sondern vor allem auch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. CSL Plasma ist international tätig und eine der größten Organisationen zur Gewinnung von menschlichem Plasma. Das Unternehmen ist Teil der CSL Behring-Gruppe, einem der weltweit führenden Anbieter von lebensrettenden Biotherapeutika.

In den acht CSL Plasmacentern sowie im Testlabor in Göttingen, dem Plasma-Logistik-Zentrum in Schwalmstadt sowie in der Verwaltung in Marburg bietet CSL Plasma bundesweit attraktive Arbeitsplätze für unterschiedliche Berufsgruppen. Die Unternehmenskultur motiviert zu Spitzenleistungen und stellt gleichzeitig hohe Ansprüche an Integrität, Innovation und Zusammenarbeit. Um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entsprechend ihrer Fähigkeiten und Qualifikationen herausfordernde berufliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten zu bieten, bildet CSL Plasma sie im Unternehmen zielgerichtet und kontinuierlich weiter.

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Wir freuen uns aber genauso über Ihre Initiativbewerbung für folgende Berufe:

  • Arzt/Ärztin
  • Medizinische(r) Fachangestellte(r)
  • Krankenschwester/-pfleger
  • Rettungsassistent(in)

Das sagen unsere Mitarbeiter:

Michaela Mierwald beschreibt ihren Arbeitsalltag in einem CSL Plasmacenter

Mein Aufgabengebiet bei CSL Plasma ist vielfältig, und unterteilt sich im Center in die Bereiche Empfang und Spenderaum.
Als Mitarbeiterin am Empfang bin ich zuständig für die Begrüßung, Spendezulassung, Spenderidentifizierung, Erhebung der nötigen Vitalparameter zum Spenderscreening, Prüfung der Spenderunterlagen sowie die Veranlassung der Laborkontrollen und Spenderuntersuchungen. Auch die Aufnahme der Erstspendewilligen gehört dazu. Alle Spenderdaten müssen außerdem sorgfältig dokumentiert, verwaltet und in der EDV gepflegt werden.
Ich bin darüber hinaus zuständig für den persönlichen und telefonischen Kontakt mit Plasmaspendern und die Einhaltung der Hygienevorschriften durch regelmäßige Reinigung und Desinfektion.

Konkret sieht das Ganze dann so aus: Wenn ein Spender ins Center kommt nehme ich ihn in Empfang. Der Spender legt mir seinen Spenderausweis vor, der dann vom Zulassungscomputer eingelesen wird. Nach Spenderidentifizierung und Prüfung der letzten Untersuchungsergebnisse lasse ich den Spender zu und er darf in einer der Empfangskabinen Platz nehmen.
Dort füllt er den Tauglichkeitsbogen aus, der von mir geprüft wird. Anschließend messe ich Blutdruck, Puls und Temperatur. Die Ergebnisse dokumentiere ich auf dem Tauglichkeitsbogen und in der EDV und reiche die Unterlagen an unsere Ärzte weiter. Nach der ärztlichen Freigabe kann die Spende beginnen.

Im Arbeitsbereich Spenderaum bin ich zuständig für die Kontrolle des sterilen Einwegmateriales beim Aufrüsten der Maschine, die sorgfältige Spenderidentifikation mit Kontrolle der Spenderunterlagen vor der Punktion sowie die Punktion selbst. Während der Spende muss man natürlich immer ein wachsames Auge auf die Spender haben, damit alles reibungslos läuft. Sollte es zum Beispiel zu Problemen mit der Maschine kommen, müssen diese sofort behoben werden. Nach der Spende entnehme ich eine Laborprobe und entsorge das verwendete Einwegmaterial.

Konkret sieht der Ablauf so aus: Nachdem die Spenderunterlagen in den Spenderaum gereicht wurden, rufe ich den jeweiligen Spender auf und führe die erste Spenderidentifikation durch. Dann bestimme ich durch die Waage sein Gewicht, um das Spendevolumen festzulegen. Nachdem dies in der EDV dokumentiert ist, teile ich dem Spender eine Liege zu. Die jeweilige Maschine die dem Spender zugeteilt wurde, ist mit dem vorher geprüften Einwegmaterial ausgerüstet. Nach Vorbereiten der Venenpunktion und der sorgfältigen Kontrolle der Spenderunterlagen führe ich die Punktion durch und schließe den Spender an die Plasmapheresemaschine an. Falls nötig wird vorher eine Blutprobe entnommen. Nach der Spende versorge ich den Spender bzw. die Punktionsstelle und bringe die Plasmaflasche zum Einfrieren.

Als ich neu ins Team kam, wurde ich sehr herzlich empfangen und fühlte mich von Anfang an als Teil davon. Die Aufgaben bei CSL Plasma entsprechen genau meinen Interessen: Ich mag es, jeden Tag aufs Neue außergewöhnliche Menschen kennen zu lernen, die Gutes tun wollen. Mir gefällt, dass ich mich bei CSL Plasma selbst einbringen kann und Ideen gemeinsam ausgearbeitet und ausgeführt werden. Darüber hinaus schätze ich den sehr guten Zusammenhalt im Team.

Centerärztin Dorothee Knop beschreibt ihren Arbeitsalltag im CSL Plasmacenter

Meine Tätigkeit bei CSL Plasma unterscheidet sich deutlich von der Arbeit im Krankenhaus oder in der Praxis. Wir untersuchen vor allem gesunde Spender und keine Patienten.  Mit Hilfe von Untersuchungs- und Laborergebnissen beurteilen wir, ob unsere Spender zur Plasmaspende geeignet sind. Dabei müssen wir uns eng an vorgegebene Richtlinien halten. Außerdem führen wir die Aufklärungsgespräche mit den Spendern, die  uns zum ersten Mal besuchen, durch. Natürlich sind wir ebenfalls für die medizinische Notfallversorgung von Spendern bei etwaigen Zwischenfällen während oder nach der Spende verantwortlich. Alle Befunde müssen in der EDV dokumentiert werden.

Bei der Blutplasmaspende werden Ausgangstoffe (Bluteiweiße) für die Herstellung lebenswichtiger Arzneimittel gewonnen, weswegen höchste Qualitätsstandards und ein starkes GMP Bewusstsein bei allen Tätigkeiten erforderlich sind. Viel Wert wird auf eine sorgfältige Einarbeitung gelegt.

Insgesamt bietet meine Tätigkeit eine gute Möglichkeit den Beruf des Arztes mit dem Privatleben und einer Familie zu verbinden. Es gibt weder Nachtdienst noch Sonn- und Feiertagsdienste. Es besteht die Möglichkeit in Teilzeit zu arbeiten, wobei sehr unterschiedliche Stundenmodelle angeboten werden.